Scan-Rechner

Scann-Rechner

Nach diesen ganzen Überlegungen und Entscheidungen kann es endlich losgehen. Die Werte für

  • die Größe der Vorlage (ggf. bezogen auf die Seitenlänge, die formatfüllend gedruckt werden soll – im Beispiel auf der vorhergehenden Seite also „10 cm“)
  • die Größe, die das Digitalbild haben soll (in unserem Beispiel Zielgröße „27,7 cm“)
  • und die gewünschte Auflösung

können in nachstehenden Scan-Rechner eingegeben werden. Als Ergebnis erhält man den prozentualen Wert, mit dem die Vorlage gescannt werden soll und der im Scanprogramm eingegeben werden muss. Da manche Scanprogramme statt mit einem prozentualen Wert hingegen mit einer in dpi angegebenen Scanauflösung (vgl. unten unter Hintergrund) arbeiten, wird auch dieser Wert angezeigt.

Achtung:
  • Dezimalangaben bitte mit Punkt statt Komma eintragen.
  • Die Berechnungen erfolgen mit JavaScript. Dieses muss deshalb eingeschaltet sein.

© Janaszek

 Scan-Rechner 1: metrisch
 

 
Wie lang ist die gewählte Seite der Vorlage?
(in unserem Beispiel: 10 cm)

 
cm

Wie lang soll diese Strecke im Digitalbild sein?
(in unserem Beispiel: 27.7 cm)

cm

Mit welcher Auflösung soll das Digitalbild später ausgegeben werden? (Bildauflösung)
(Typische Auflösungen sind z.B. 72, 96, 200, 300 … 10.000 dpi)

dpi
    

Ergebnis:
Die Vorlage müsste mit einem Prozentwert von ca. % gescannt werden. Alternativ formuliert beträgt die notwendige Scanauflösung ca. dpi. Einer der beiden Werte ist im Scanprogramm einzugeben.

 

 

Während im vorstehenden Scan-Rechner die Zielgröße (in unserem Beispiel 27,7 cm) metrisch bestimmt wurde, erlaubt der nachstehende Scan-Rechner die Angabe der Zielgröße in Pixel. Dies ist dann sinnvoll, wenn ein Bild in einer bestimmten Größe auf dem Bildschirm ausgegeben werden soll, indem es z.B. an die Breite oder Höhe eines Bildschirmes angepasst wird.

 

© Janaszek

 Scan-Rechner 2: pixelorientiert
 

 
Wie lang ist die gewählte Seite der Vorlage?
(auch hier Dezimalangaben bitte mit Punkt statt Komma)

 
cm

Wieviel Pixel soll die vorstehend genannte Strecke lang werden?
Typische Bildschirmabmessungen sind bspw. (Breite x Höhe):
1366 x 768, 1024 x 768, 1920 x 1080, 1280 x 800

 
Pixel

Soll das Bild unter einem System mit 72 oder mit 96 dpi ausgegeben werden?
(Mathematisch notwendige, inhaltlich eher unwichtige Angabe – am besten 96 eintragen)

 
dpi
    

Ergebnis:
Die Vorlage müsste mit einem Prozentwert von ca. % gescannt werden.

 

 

HintergrundHintergrund: Nicht verwirren lassen: Der dpi-Wert, den wir berechnet haben, ist die Auflösung, mit der der Scanner die Vorlage erfasst, die sogenannte Scanauflösung. Diese Scanauflösung ist aber etwas anderes als die Auflösung, die später das gescannte Bild haben soll, das ist nämlich die Bildauflösung. Da der Scanner die einzulesende Vorlage in Pixel umsetzen soll (und dabei ggf. noch verkleinern oder vergrößern muss), muss der Scanner wissen, wie fein- bzw. grobkörnig die Vorlage in Pixel umgesetzt werden soll. Diese Information liefert die angegebene Scanauflösung.
Scanauflösung und Bildauflösung sind dann identisch, wenn die Vorlage nicht skaliert (also vergrößert oder verkleinert) werden soll. Wenn die Werte für die Vorlagengröße und die angestrebte Digitalbildgröße gleich sind (erstes und zweites Eingabefeld des Scan-Rechners), dann erscheint im Ergebnisfeld genau der Wert, der bzgl. der Bildauflösung (drittes Eingabefeld) vorgegeben wurde. Ist jedoch eine Größenveränderung geplant, so bewirkt dies, dass die Werte für Bildauflösung und Scanauflöung ungleich sind: bei einer Vergrößerung ist die Scanauflösung höher, bei einer Verkleinerung niedriger als die angestrebte Bildauflösung.

HandTipp: Lässt sich der Scanner nicht genau auf den errechneten dpi-Wert einstellen, so wählt man die nächst höhere Einstellung und nimmt dann später in dem Bildbearbeitungsprogramm eine entsprechende Verkleinerung vor (dabei ggf. Nachschärfen nicht vergessen).